Als belesener Förster faszinieren mich neben der Natur auch Themen wie Philosophie, Psychologie, Geschichte oder Politik. Sie geben Antworten auf existenzielle Fragen: Wie funktioniert unsere Welt, was ist der Mensch, wie „ticke“ ich persönlich?
Vom Waldboden aus betrachtet erscheint mir unsere schnelllebig technisierte Moderne derzeit oft dekadent. Irgendwann begann ich deshalb aufzuschreiben, was mir beim täglichen Waldbegang durch den Kopf geht, wenn man an die Menschengemeinschaft denkt. Aus solchen Überlegungen entstand in den 2020ern eine dritte Schriftenreihe namens „Waldgang“. Dieser Titel ist beim Schriftsteller Ernst Jünger entlehnt. Der empfahl für irritierende Zeiten einen vorläufigen Rückzug ins Selbst als Überlebensstrategie, um so Klarheit und Seelenruhe zu erlangen.
Ich halte es seither für eine gute Idee, sich täglich erfahrenen Unsinn von der Seele zu schreiben, bevor daraus Gehirnfrust, Magengeschwüre, Gallensteine … entstehen.
Die Reihe enthält eigene und KI-Bilder. Letztere wurden für illustrative Zwecke erstellt und sind meist keine Darstellungen realer Personen oder Orte.
Für einen Austausch zu dieser Reihe wäre ich dankbar: Förster Klaus Radestock, ePost klaus.radestock@gmx.de
