Einsichten beim „Waldgang“
Als belesener Förster fasziniert mich nicht nur die Natur. Auch Philosophie, Psychologie, Geschichte und Politik haben es mir angetan, denn sie berühren existenzielle Fragen: Wie funktioniert unsere Welt? Was ist der Mensch? Und wie „ticke“ ich selbst?
Im zehnten Jahr meines Unruhestands begann ich zu notieren, was mir beim täglichen Waldbegang so durch den Kopf geht. Denn um Seelenfrieden zu bewahren, tut es gut, sich die täglich erlebten Absurditäten von der Seele zu schreiben, bevor daraus Gehirnfrust entsteht.
Um in politisch aufgeregten Zeiten etwas Abstand zum unmittelbaren Tagesgeschehen zu gewinnen, verfremde ich meine Betrachtungen: Ich verlege sie in ein fiktives Nimmerland, bevölkert von den uns allen wohlbekannten Schildbürgern. So lässt sich manches sagen, ohne gleich anzuecken.
Den Titel meiner daraus entstandenen Schriftenreihe habe ich bei Ernst Jünger entlehnt. Sein Werk „Waldgang“ steht für den Versuch, sich auch in bedrängter oder dekadenter Zeit innere Freiheit zu bewahren.
Diese Reihe enthält eigene sowie KI-generierte Bilder. Letztere dienen der Illustration und sind, soweit nicht anders kenntlich gemacht, nicht als dokumentarische Darstellungen realer Personen oder Orte zu verstehen.
Mehr dazu erfahren Sie unter www.waldbote.de. Für einen Austausch zu dieser Reihe wäre ich dankbar: Förster Klaus Radestock, ePost klaus.radestock@gmx.de
